Unter Beibehaltung der Beckenform wird dies mit neuem Abdichtungsaufbau als Epoxidharzbeschichtung in verschiedenen Körnungen versehen, die Übergänge zum trockenen Bereich DIN gerecht und optisch ansprechend erneuert sowie die Technik auf neuesten Stand gebracht.

Die Entwässerungsrinne, derzeit aus Betonplatten geformt, wird erneuert und in Mosaikpflaster ausgeführt. Das bestehende Geländer soll ersetzt werden durch ein Stahlgeländer, gestaltet aus Flachstahl bzw. senkrechten Stäben in verzinkter Ausführung, welches mittig, flankiert von einer Felsengruppe, in Stahl-Glasbauweise ausgeführt wird. Die Felsengruppe dient auch als Sitzgelegenheit für Besucher, dabei ermöglicht das gläserne Geländer einen ungestörten Blick auf die Tiere.

Der Beckenrand mit seinen „scharfen“ Kanten wird beibehalten aber durch teils künstliche Felsformationen optisch aufgelöst und somit einer natürlichen Umgebung nachempfunden.
Im vorderen Bereich niedrige Findlinge, Splitt und begleitende Bepflanzung ermöglichen auch den kleineren Besuchern freien Blick auf die Pinguine und lassen die bestehende Aufkantung verschwinden. In die Pflanzgruppe vor dem Wasserbecken wird „Elektrogras“ zur Gewährleistung der Fuchssicherheit integriert.

Größere künstliche Felsgruppen und Felsplateau und Bruträume schaffen eine räumliche Gliederung des Areals und bieten Aufenthaltsmöglichkeiten für die Tiere, angelehnt an deren angestammte Heimat.

Das bestehende Pumpenhaus wird für den Besucher verdeckt durch eine geschwungene Wandkonstruktion, verkleidet mit Holzdielen. Hinter der Wand besteht die Möglichkeit gehegespezifisches Gerät unsichtbar abzustellen.

Als Besonderheit entspringt am Wandende eine Kaskade, welche der Wasseroberfläche entsprechend Bewegung verleiht und das Wasser mit Sauerstoff anreichert.

Zur Verlegung der neuen Zu- und Ablaufkanäle sowie der technischen Versorgung muss ein ca. 2,00 m tiefer Graben entlang der Außenkante des Beckens mit Stichkanälen in das Becken angelegt werden, der später verfüllt und bepflanzt wird (Zugänglichkeit).

Das frühere Separierungsbecken wird mit einer einfachen Stahl-Glas-Konstruktion überbaut und als Winterquartier für die Pinguine genutzt.

Das bestehende Glashaus wird gestrichen und die Attika mit senkrechten Holzbrettern verkleidet.

Der Zugang zum Gehege wird über eine 2-flügelige Toranlage gewährleistet.